Nach der Kontrolle eines Tiertransports nahe der A7 bei Langenau ist Streit über das Vorgehen der Behörden entstanden. Tierschützer beanstanden nach Medienberichten vor allem Dauer und Umstände des Einsatzes. Das zuständige Veterinäramt hält die Kritik für nicht begründet.
Kontrolliert wurde der Transport am 15. August. Nach Angaben der Polizei befanden sich Katzen und Hunde aus einem bulgarischen Transporter in schlechtem Zustand und hatten zu wenig Wasser. Die Tierärzte ließen das Fahrzeug zunächst zu einem Tierheim fahren. Einen Hund beschlagnahmten sie wegen seines Zustands. Acht Katzen und drei Hunde wurden anschließend an ihre neuen Halter übergeben.
Die Tierschützer sehen den Schutz der Tiere während der Kontrolle nicht ausreichend berücksichtigt. Veterinäramt und Polizei betonen dagegen, die Prüfung habe dem Tierschutz gedient. Gegen Fahrerin und Fahrer läuft laut Bericht ein Verfahren; zudem wird geprüft, ob weitere Verstöße vorliegen.


