Neu-Ulm verschiebt die Beratungen über den Haushalt 2027 um zwei Monate. Verwaltung und Stadtrat wollen die zusätzliche Zeit nutzen, um Einsparmöglichkeiten zu ermitteln, belastbare Daten einzuholen und ein Konzept zur Haushaltskonsolidierung vorzubereiten.
Hintergrund ist die angespannte Finanzlage der Stadt. Bereits beim Haushalt 2026 hatte Neu-Ulm ein Defizit von mehr als 20 Millionen Euro ausgleichen müssen. Die Stadtverwaltung sieht nun erneut erheblichen Handlungsbedarf.
Nach Darstellung aus dem Rathaus reichen eigene Sparmaßnahmen allein nicht aus, um die kommunalen Aufgaben dauerhaft zu finanzieren. Deshalb setzt die Stadt auch auf Unterstützung von Land und Bund.
Konkrete Zahlen für den Etat 2027 lagen zum Start des neuen Verfahrens noch nicht vor. Nach der Analyse der Einnahmen, Ausgaben und möglichen Einsparungen sollen die Haushaltsberatungen fortgesetzt werden.


