Ulm bündelt Forschung zu neuen Batteriespeichern an mehreren Einrichtungen in der Wissenschaftsstadt. Im Mittelpunkt stehen Konzepte, die mit weniger oder ganz ohne Lithium auskommen sollen. Ziel sind Speicher für Mobilität und Energiewende.
Am Helmholtz-Institut Ulm entstehen neue Materialien und Zellkonzepte. Die Universität Ulm untersucht unter anderem Natrium- und Magnesium-Ionen-Batterien. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung arbeitet zudem an Herstellung, Tests und Recycling. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt forscht in Ulm an Lithium-Ionen-, Post-Lithium- und Festelektrolyt-Batterien.
Der Exzellenzcluster POLiS wird von 2026 bis 2032 weiter gefördert. Universität Ulm, Karlsruher Institut für Technologie und Universität Gießen untersuchen dort vollständige Zellen und das Zusammenspiel ihrer Bauteile. Die Erkenntnisse können Unternehmen bei Entwicklung und Produktion neuer Speicher helfen.


