Die Stadt Neu-Ulm soll neue Wege gegen unerlaubt abgestellten Müll an Wertstoffinseln prüfen. Die CSU/JU-Fraktionsgemeinschaft beantragt einen Test an zwei besonders betroffenen Standorten in Offenhausen: an der Mörikestraße und an der Kantstraße beim Hallenbad.
Dort könnten hohe Masten mit solarbetriebenen LED-Strahlern und Bewegungsmeldern angebracht werden. Das Licht soll bei Bewegung anspringen. Zusätzlich sollen Tafeln erklären, was an den Sammelstellen erlaubt ist und was nicht.
Vor und nach dem Test soll die Stadt Art und Menge der abgestellten Abfälle festhalten. Auch der Aufwand für Personal, Fahrzeuge und Entsorgung soll erfasst werden. Zeigt die Maßnahme Wirkung, soll sie auf weitere belastete Standorte ausgeweitet werden.
Nach Angaben der Antragsteller kosteten Personal und Fahrzeuge für die Beseitigung illegaler Ablagerungen an Wertstoffinseln von 2020 bis 2024 rund 657.000 Euro. Entsorgungskosten sind darin nicht enthalten. Die Stadt weist darauf hin, dass Abfälle und Wertstoffe nicht neben Containern abgestellt werden dürfen. Verstöße werden angezeigt.


