Die Stadt Ulm hat den Zugang zur Kuhberghalle am Anna-Essinger-Schulzentrum eingeschränkt. Wer die Sporthalle betreten will, braucht nun einen Chip. Damit sollen Unbefugte ferngehalten werden.
Auslöser sind zwei Vorfälle Ende September und Mitte Oktober. Im Bereich der Halle sollen Schülerinnen und Schüler von Unbekannten angegriffen worden sein. Die Polizei ermittelt weiter.
Die Stadt will zudem die Flure stärker beleuchten und Hecken zurückschneiden, damit das Außengelände besser einsehbar ist. Eine Videoüberwachung kommt nach der Prüfung nicht: Sie biete nach Einschätzung der Beteiligten keinen ausreichenden zusätzlichen Nutzen und unterliege strengen Datenschutzvorgaben.
Polizei und kommunaler Ordnungsdienst wollen ihre Präsenz am Sportzentrum fortsetzen. Die Schulen begleiten die Maßnahmen im Unterricht und bei der Organisation.


