Der geplante Ausbau des Busverkehrs in Pfuhl könnte nach einem Bericht der Augsburger Allgemeinen mehr als 100 Stellplätze kosten. Für Anwohner, Besucher und Betriebe im Stadtteil wird damit die Parkplatzsuche zu einem zentralen Thema.
Befürworter sehen in einem besseren Busangebot die Chance, Wege ohne Auto einfacher zu machen. Der Nahverkehrsplan für Ulm und Neu-Ulm sieht für Pfuhl unter anderem dichtere Takte und längere Bedienzeiten vor. Die neue Linie 16 soll bisherige Linien ersetzen und Pfuhl mit weiteren Stadtteilen sowie dem Bahnhof Neu-Ulm verbinden.
Kritiker befürchten dagegen, dass der Wegfall der Stellplätze den Druck in den umliegenden Straßen erhöht. Sie sorgen sich um längere Suchfahrten und Nachteile für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind. Auch für Geschäfte und Dienstleister kann die Erreichbarkeit mit dem Pkw wichtig sein.
Damit steht Pfuhl vor einer schwierigen Abwägung: Mehr Platz und Vorrang für Busse sollen den Umstieg erleichtern. Zugleich muss die Stadt klären, wie sie die Folgen für den ruhenden Verkehr abfedert.


