Die Pläne für Wohnungen auf dem Parkplatz Stockmahd neben der Ulmer Messe stehen erneut unter Kostendruck. Nach Informationen der Augsburger Allgemeinen könnte vor allem der Ersatz für wegfallende Stellplätze die Umsetzung gefährden.
Die Fläche dient heute der Messe, dem Park-and-Ride-Verkehr und Gästen der Friedrichsau. Für die Wohnbebauung müssten Parkplätze an anderer Stelle entstehen. Als Lösung ist ein Parkhaus vor dem Messegelände im Gespräch. Die Projektentwicklung hatte für Stockmahd bereits Wohnen und ein separates Parkhaus vorgeschlagen.
Aus Sicht der Stadt und der Messe ist Ersatz nötig, damit Veranstaltungen, Besucher der Friedrichsau und Park-and-Ride weiter funktionieren. Stadtunterlagen halten fest, dass bei einer Bebauung die wegfallenden Stellplätze ausgeglichen werden müssen.
Dem steht die Wirtschaftlichkeit gegenüber: Ein teures Parkhaus kann das Wohnprojekt erheblich belasten. Damit trifft der Wunsch nach neuem Wohnraum auf den Bedarf an Parkplätzen. Wie Ulm die Finanzierung und die Planung weiterführt, ist offen.


