Eine bekannte Sicherheitslücke in der E-Mail- und Gruppenplattform Zimbra kann Angreifern den Zugriff auf Dateien eines Servers ermöglichen. Betroffen sind ältere Ausgaben der Reihen 10.0 und 10.1. Die Schwachstelle wurde nach Angaben der US-Cybersicherheitsbehörde CISA bereits bei Angriffen ausgenutzt.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte Anfang Januar rund 1.500 Zimbra-Server in Deutschland erfasst. Etwa 40 Prozent davon nutzten damals Versionen mit bekannten Sicherheitsrisiken. Für Menschen in Ulm und der Region ist das vor allem dann relevant, wenn Arbeitgeber, Vereine oder andere Organisationen eigene Zimbra-Server betreiben: Dabei könnten E-Mails und andere gespeicherte Daten betroffen sein.
Zimbra schloss die Lücke mit Updates. Betreiber sollten den Patchstand kontrollieren, verfügbare Aktualisierungen installieren und ihre Systeme auf Hinweise für unbefugte Zugriffe prüfen.


