US-Präsident Donald Trump hat am Freitag, 18. September, ein Gesetz mit neuen Maßnahmen gegen Russland unterzeichnet. Es erweitert Sanktionen, Zölle und Verbote und verlängert zugleich bestehende Sanktionen gegen Iran.
Das Gesetz richtet sich unter anderem gegen russische Energie- und Rüstungsbereiche sowie gegen Tanker, die frühere Maßnahmen umgehen sollen. Washington will damit Moskaus Einnahmen aus dem Krieg gegen die Ukraine verringern. Außerdem kann die US-Regierung zusätzliche Zölle gegen Staaten verhängen, die russisches Öl oder Gas kaufen.
Befürworter sehen darin ein Druckmittel, um Russland zu Verhandlungen zu bewegen. Kritiker warnen, dass Zölle gegen Handelspartner Spannungen ausweiten und wirtschaftliche Folgen über Russland hinaus haben können. Russland weist westliche Sanktionen grundsätzlich als feindlich zurück.
Für Ulm nennt das US-Gesetz keine konkreten Folgen. Ob sich Auswirkungen auf Handelswege oder Preise ergeben, hängt davon ab, wie die USA ihre neuen Befugnisse einsetzen und wie andere Staaten reagieren.


