Ueberschrift: Ulm setzt Waffenverbot in der Innenstadt fort
Die Waffen- und Messerverbotszone in Ulms Innenstadt soll ueber Oktober 2026 hinaus weitere fuenf Jahre gelten. Gebiet und Zeiten bleiben nach Angaben der Stadt unveraendert.
Das Verbot gilt freitags, samstags und vor Feiertagen von 20 bis 6 Uhr. Es umfasst Hauptbahnhof, Steg und Gleisanlagen bis zur Frauenstrasse, im Norden bis zur Olgastrasse und im Sueden bis zur Neuen Strasse. Verboten sind unter anderem Schuss-, Schreckschuss- und Anscheinswaffen, Elektroschocker sowie bestimmte Messer mit verriegelbarer Klinge ueber vier Zentimetern. Gekennzeichnetes Tierabwehrspray bleibt erlaubt. Fuer etwa Kuechenmesser gelten Ausnahmen, wenn sie nicht sofort zugaenglich verpackt sind.
Seit dem Start im Oktober 2024 registrierte die Stadt bis Ende August 32 Verstoesse, darunter 25 Straftaten und sieben Ordnungswidrigkeiten. Das Polizeipraesidium bewertet die Entwicklung positiv: Laut Statistik gingen Messerangriffe im Stadtkreis Ulm 2025 zurueck.
Die Polizei will mit Fussstreifen, Hunde-, Reiter- und Bereitschaftspolizei sowie gemeinsam mit der Bundespolizei praesent bleiben.


