Ein Mieter aus Ulm muss laut seiner jüngsten Nebenkostenabrechnung für seinen Anteil an der Grundsteuer mehr als 1000 Euro zahlen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Betrag nach Angaben der Südwest Presse etwa verdreifacht.
Auslöser ist die Grundsteuerreform, die seit dem 1. Januar 2025 gilt. Sie führte zu einer Neubewertung von Grundstücken. Dadurch können die Belastungen einzelner Immobilien deutlich steigen oder sinken.
Die Stadt Ulm senkte den Hebesatz für bebaute und unbebaute Grundstücke zum Jahresbeginn 2025 von 430 auf 390 Prozent. Die Stadt will die Reform insgesamt ohne zusätzliche Einnahmen umsetzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Wohnung gleich belastet bleibt.
Grundsätzlich zahlen Eigentümer die Steuer. Ist die Umlage im Mietvertrag vereinbart, dürfen Vermieter sie über die Nebenkosten abrechnen. Mieter können dabei die angesetzten Kosten und den Verteilerschlüssel prüfen.
Nach Informationen der Südwest Presse


