Die deutsche Wirtschaftsleistung hat von Juli bis September 2026 gegenüber dem Frühjahr um 0,2 Prozent zugelegt. Das teilte das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mit. Viele Fachleute hatten zuvor allenfalls mit Stillstand gerechnet.
Die Konsumausgaben nahmen leicht zu. Investitionen gingen nach den vorläufigen Daten zurück, ebenso verlor das Exportgeschäft deutlich an Schwung. Im Jahresvergleich lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 1,3 Prozent höher.
Für Beschäftigte und Betriebe in Ulm und der Region ist der Wert ein Signal für eine insgesamt etwas bessere Wirtschaftslage. Er lässt aber keine Schlüsse auf einzelne Firmen oder Arbeitsplätze zu. Von einem breiten, selbsttragenden Aufschwung sprechen Fachleute noch nicht, weil private Investitionen weiter zurückhaltend bleiben.
Die aktuellen Werte sind vorläufig. Das Statistische Bundesamt will die ausführlichen Ergebnisse für das dritte Quartal am 25. November veröffentlichen.


