Die Dax-Konzerne haben ihre Nettofinanzschulden seit dem Ende der Nullzinsphase 2022 um 22 Prozent gesenkt. Sie lagen zuletzt bei 196 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg das Eigenkapital laut einer Auswertung auf 991 Milliarden Euro.
Damit sank die Verschuldungsquote von 30,8 auf 19,8 Prozent. Höhere Kosten für Kredite und Anleihen geben den Unternehmen einen Anreiz, Verbindlichkeiten abzubauen oder weniger neue Schulden aufzunehmen.
Der Trend gilt jedoch nicht für alle Konzerne gleichermaßen. Bei Bayer, Eon, RWE, BASF und Continental ist das Verhältnis von Schulden zum operativen Ergebnis vergleichsweise ungünstig. Elf Dax-Unternehmen verfügen dagegen über mehr liquide Mittel als Schulden. Finanzdienstleister wurden in der Untersuchung nicht berücksichtigt.
Für Leser in Ulm und Umgebung nennt die Auswertung keine konkreten Folgen für einzelne Standorte oder Arbeitsplätze. Sie zeigt aber, dass die Finanzierungskosten für große Unternehmen weiter ein wichtiger Faktor für Investitionen und Unternehmensplanung sind.
Nach Informationen des Handelsblatts


