Ueberschrift: Biomüllanlage bei Vöhringen: Standort und Kosten umstritten
Westlich des Müllheizkraftwerks Weißenhorn, auf Vöhringer Gemarkung an der Grenze zu Weißenhorn, soll eine Biomüll-Vergärungsanlage entstehen. Mehrere Landkreise und Städte planen eine gemeinsame Lösung.
Die Kommunen wollen Bioabfälle langfristig selbst verwerten und unabhängiger von externen Anbietern werden. Dafür soll der Zweckverband Bioabfall Schwaben gegründet werden. Die Anlage ist in einem Gewerbegebiet nahe des Müllheizkraftwerks geplant.
Umstritten sind Finanzierung und Wirtschaftlichkeit. Kritiker aus der Entsorgungsbranche halten eine kommunale Anlage für unnötig. Sie verweisen auf private Kapazitäten und warnen vor Konkurrenz durch ein öffentlich finanziertes Projekt. Auch Folgen für Müllgebühren beschäftigen Kommunen und Gebührenzahler.
Befürworter sehen eine regionale, dauerhaft planbare Bioabfallverwertung. Sie erwarten Vorteile durch die Zusammenarbeit mehrerer Kreise und Städte sowie die vorhandene Infrastruktur am Standort.
Als Nächstes sollen die Kommunen die Gründung des Zweckverbands voranbringen. Danach folgen Planung, Finanzierung und Genehmigungen.


