Bei der Reinz-Dichtungs-GmbH in Neu-Ulm steht erneut ein Stellenabbau an. Das Unternehmen begründet den Schritt nach Berichten der Augsburger Allgemeinen und der Südwest Presse mit rückläufigem Umsatz. Angaben zum Umfang des Abbaus wurden zunächst nicht bekannt.
Für die Belegschaft verschärft die Ankündigung die Unsicherheit. Bereits im Frühjahr 2025 hatte der Autozulieferer ein Sparprogramm und mögliche personelle Einschnitte angekündigt. Reinz gehört zum US-Konzern Dana und fertigt unter anderem Dichtungen für die Fahrzeugindustrie.
Aus Sicht des Unternehmens soll der Sparkurs die Kosten an die schwächere Geschäftsentwicklung anpassen. Für die Beschäftigten steht dagegen im Mittelpunkt, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten und die Folgen des Abbaus nicht einseitig auf sie zu verlagern.
Entscheidend wird nun sein, mit welchen Maßnahmen Reinz Kosten senken will und wie stark die Beschäftigten am Standort Neu-Ulm davon betroffen sein werden.


