Die Volksbank Ulm-Biberach will ihren bisherigen Hauptsitz am Olgaplatz künftig vor allem zum Wohnen nutzen. Für den Gebäudekomplex an der Ecke Frauenstraße und Olgastraße sind nach einem Bericht bis zu 99 Wohnungen vorgesehen. Zugleich plant die Bank ihre neue Zentrale auf dem Grundstück an der Neutor- und Zeitblomstraße beim Theater Ulm.
Für das Geldinstitut verbindet sich der Standortwechsel mit zeitgemäßen Arbeitsflächen. Die frei werdenden Gebäude könnten nach Angaben der Bank rund 100 Wohnungen in Innenstadtnähe ermöglichen. Der Bauausschuss hatte im Frühjahr den Weg für ein Bürogebäude mit bis zu neun Vollgeschossen eröffnet.
Beim Wohnprojekt am Olgaplatz gibt es jedoch Kritik. Im Gestaltungsbeirat stieß der bisherige Entwurf laut SWP auf Vorbehalte. Kritiker halten die Zahl der überwiegend kleinen Wohnungen in den größtenteils denkmalgeschützten Häusern für zu hoch und warnen vor einer zu dichten Bebauung. Befürworter verweisen dagegen auf zusätzlichen Wohnraum und eine Belebung des Standorts.
Die Debatte über Umfang und Gestaltung des Wohnumbaus dauert damit an.


