Die Stadt Ulm will ihren digitalen Mängelmelder zu einer breiteren Anlaufstelle für Anliegen ausbauen. Künftig sollen Bürgerinnen und Bürger dort nicht nur Schäden im öffentlichen Raum melden, sondern auch Anregungen und weitere Hinweise an die Verwaltung schicken können.
Schon heute lassen sich über das Portal etwa überfüllte Abfallbehälter, defekte Ampeln oder Probleme auf Spielplätzen mit Ortsangabe, Beschreibung und bei Bedarf mit Foto mitteilen. Das System leitet die Hinweise nach Kategorien an die zuständigen Stellen weiter. Der Bearbeitungsstand ist online einsehbar.
Die Nutzung nimmt zu: Von Januar bis Mitte August 2026 bearbeitete die Stadt nach eigenen Angaben rund 3.600 Meldungen. Im gesamten Jahr 2025 waren es 4.569. Die höhere Zahl wertet die Stadt vor allem als Zeichen dafür, dass das Angebot bekannter wird.
Ein Termin für die geplante Erweiterung wurde bislang nicht genannt.


