Städte und Gemeinden im Alb-Donau-Kreis sollen ihre Trinkwasserversorgung mit Blick auf Trockenheit, Hitze und mögliche Störungen prüfen. Grundlage sind die Ergebnisse des Masterplans Wasserversorgung des Landes Baden-Württemberg.
Die Untersuchung betrachtet für jede Kommune den heutigen Bedarf, die verfügbaren Wassermengen und die Anlagen der Versorgung. Sie reicht in ihrer Prognose bis 2050. Zudem wird geprüft, ob die Versorgung auch dann gesichert ist, wenn eine wichtige Quelle, ein Brunnen oder eine andere Anlage ausfällt.
Aus den Ergebnissen entstehen Hinweise für die einzelnen Kommunen. Denkbar sind etwa Verbindungen zu anderen Wasserversorgern oder zusätzliche Brunnen. Welche Schritte notwendig sind, hängt von der Lage vor Ort ab. Der Alb-Donau-Kreis will die Kommunen bei der Auswertung und bei möglichen Maßnahmen unterstützen.
Im Kreis stammt Trinkwasser fast vollständig aus Grundwasser. In den Karstgebieten der Schwäbischen Alb kann es bei Verunreinigungen besonders schnell zu Problemen kommen. Für die öffentliche Trinkwasserversorgung sind die Kommunen verantwortlich.


