Die US-Regierung verschiebt weltweit Termine für Einwanderungsvisa. Das Außenministerium begründet den Schritt mit einer Schulung für Beschäftigte an Botschaften und Konsulaten. Einen Zeitplan für neue Termine nannte die Behörde nicht.
Betroffen sind Menschen, die dauerhaft in die USA ziehen wollen, etwa zur Familienzusammenführung oder für einen dauerhaften Arbeitsplatz. Für Antragsteller aus Ulm und der Region kann das längere Wartezeiten bedeuten, wenn ihr Verfahren bereits läuft oder ein Termin geplant war.
Nach Angaben des Außenministeriums sollen die Beschäftigten besser prüfen, ob Antragsteller später auf staatliche Hilfe in den USA angewiesen sein könnten. Zu anderen Visakategorien, etwa für Studium oder befristete Arbeit, machte die Behörde in diesem Zusammenhang keine genauen Angaben.
Erst am Freitag hatte ein Bundesgericht eine frühere Regelung aufgehoben. Sie hatte die Erteilung von Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus 75 Ländern ausgesetzt.


