Die Landesgartenschau 2030 soll Ulm weit ueber die sechsmonatige Veranstaltung hinaus veraendern. Geplant ist ein Gruenzug entlang der Anlagen der Bundesfestung, der die Wilhelmsburg mit Bereichen bis zur Donau verbindet.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Westglacis. Dort sollen bestehende Gruenflaechen aufgewertet und besser miteinander verbunden werden. Die Festungsanlagen sollen staerker im Stadtbild sichtbar und zugaenglich sein. Auch im Dichterviertel und in der Weststadt sind neue Freiraeume und Wege vorgesehen.
Der Umbau betrifft zudem wichtige Verkehrsbereiche. Am Blaubeurer Tor entsteht im Zuge der Erneuerung der B10 ein Tunnel. Oberirdisch soll dadurch Raum fuer Gruen und Aufenthalt frei werden. Am Ehinger Tor werden Strassenflaechen, Haltestellen sowie Fuss- und Radverbindungen neu geordnet.
Die Stadt verbindet das Projekt mit dem Ziel, weniger Flaeche fuer den Autoverkehr zu nutzen und mehr Raum fuer Baeume, Natur und Begegnung zu schaffen. Bis 2030 sollen die Daueranlagen fertig werden und nach der Schau fuer die Stadt erhalten bleiben.


