Ulm stoppt Energiefoerderprogramm zum September
Das Ulmer Energiefoerderprogramm endet am 1. September 2026. Neue Antraege nimmt die Stadt dann nicht mehr an. Wer bereits eine Schlussrechnung hat, kann den Antrag bis 31. August einreichen.
Als Grund nennt die Stadt ihre Haushaltslage. Die Mittel seien begrenzt und weitgehend gebunden. Schon 2026 hatte Ulm den Etat deutlich gekuerzt und die Regeln angepasst. Das Programm foerdert unter anderem erneuerbare Heizsysteme, Daemmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und kleine Photovoltaikanlagen.
Die Regionale Energieagentur Ulm sieht das Angebot weiter als stark gefragt. Die Mittel seien 2026 bereits gut abgerufen worden. Das zeige, dass private Bau- und Sanierungsvorhaben weiter kommunale Zuschuesse benoetigten.
Der Stopp trifft auf zwei Sichtweisen: Die Stadt muss mit knappem Haushalt planen und verweist auf Angebote von Bund und Land. Fuer Bauherren kann der Wegfall des Ulmer Zuschusses jedoch bedeuten, Sanierungen oder Investitionen in erneuerbare Energien schwerer finanzieren oder verschieben zu muessen.
Ob die Stadt danach weitere Mittel bereitstellt, ist offen.


