Volkswagen bereitet in Deutschland einen Rückruf für einige Tausend Elektroautos vor. Nach Medienberichten zählen dazu bestimmte ID.3, ID.4 und Cupra Born aus begrenzten Bauzeiträumen. Der Konzern nannte zunächst weder eine genaue Zahl noch eine vollständige Modellliste.
Bei Qualitätskontrollen fielen einzelne Zellen der Hochvoltbatterie auf, die Anforderungen nicht erfüllen. Laut VW liegen Produktionsfehler bei einem Zulieferer zugrunde. Selten könne dadurch die Batterie stärker thermisch belastet werden. Im äußersten Fall sei ein Brand möglich.
Als Vorsorge begrenzt VW bei betroffenen Autos das Laden auf 80 Prozent. Die Halter sollen schriftlich informiert werden. Für Betroffene in Ulm und Umgebung gilt wie bundesweit: Mit der Fahrgestellnummer lassen sich Händler oder Kundendienst fragen, ob das eigene Fahrzeug betroffen ist. Bei einer Prüfung kommen Softwaremaßnahmen oder der Austausch einzelner Batteriemodule infrage.
VW betont, es gebe keine allgemeine Gefahr für die ID-Reihe. Für Kunden bleibt entscheidend, wie schnell Werkstatttermine verfügbar sind und wann die Ladebegrenzung wieder aufgehoben werden kann. Am 16. Oktober war die Aktion noch nicht in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts aufgeführt.


