US-Präsident Donald Trump hat dem Iran bei der UN-Vollversammlung in New York mit schwerer militärischer Gewalt gedroht, falls kein Abkommen zustande kommt. Er bekräftigte, dass die USA verhindern wollten, dass Iran Atomwaffen erlangt, und rief andere Staaten zu mehr Druck auf Teheran auf.
Während dieses Teils der Rede verließ der Großteil der iranischen Delegation den Saal. Später gingen auch kubanische Vertreter, nachdem Trump die Regierung in Havanna scharf angegriffen hatte. Irans militärische Führung wies die Aussagen zurück und bezeichnete sie als Propaganda.
Der Streit zeigt den grundlegenden Konflikt: Washington setzt auf ein Abkommen und hält zugleich militärische Mittel bereit. Die iranische Seite reagiert auf solche Drohungen demonstrativ ablehnend und warnt vor einer weiteren Zuspitzung.
Nach Angaben Trumps gab es am selben Tag Gespräche zwischen US-Vertretern und iranischen Vermittlern. Ob daraus Fortschritte entstehen, blieb offen. Für Haushalte und Unternehmen in Ulm ist die Entwicklung relevant, weil eine Eskalation im Nahen Osten die Energiepreise weltweit weiter belasten kann.


