Ein Extremschwimmer hat seine Tour auf der Donau beendet. Nach knapp 60 Tagen erreichte er am Dienstag Sulina im rumänischen Donaudelta. Von dort schwamm er weiter ins Schwarze Meer.
Der Athlet aus Dresden legte von Ulm aus rund 2.600 Kilometer zurück und durchquerte dabei zehn Länder. Der Start im Fluss erfolgte am Neu-Ulmer Kiesbänkle. Zuvor hatte es einen symbolischen Auftakt an der Donauquelle in Donaueschingen gegeben. Die gesamte Expedition von der Quelle bis zur Mündung war mit rund 2.850 Kilometern geplant.
Die Reise war zugleich Teil eines Forschungsprojekts. Die Karlsruher Organisation Wasser 3.0 nahm nach eigenen Angaben entlang der Strecke mehr als 250 Wasserproben. Daraus soll eine Karte zur Mikroplastik-Belastung der Donau entstehen. Die vollständige Auswertung der Daten steht noch aus.
Auf der Route erschwerten niedrige Wasserstände die Tour. Die Messwerte sollen später in eine öffentlich zugängliche Datenbank einfließen.


