Hubert Aiwanger, Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident, ist im Alter von 55 Jahren gestorben. Das teilte die Staatsregierung am 4. November mit. Aiwanger starb am Mittwoch in Berlin, wo er Termine für die Freien Wähler wahrnehmen wollte.
Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks fand man ihn leblos in einem Berliner Hotel. Die Berliner Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft prüfen die genaue Todesursache und die Umstände. Auch ein mögliches Fremdverschulden soll ausgeschlossen werden.
Aiwanger gehörte seit 2018 als Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident der bayerischen Staatsregierung an. Für Ulm und Umgebung ist sein Tod zunächst ein Einschnitt in der Landespolitik. Wie seine Aufgaben und die politische Führung der Freien Wähler neu geregelt werden, ist noch offen.


