Das Deutschlandticket könnte zum 1. Januar 2027 erneut teurer werden. Im Gespräch ist ein Monatsbetrag von knapp 67 Euro statt bisher 63 Euro. Der Koordinierungsrat aus Bund, Ländern, Kommunen und Verkehrsbranche will den Preis am Mittwoch, 30. September, festlegen.
Für Fahrgäste in Ulm und der Region hätte ein höherer bundesweiter Preis direkte Folgen: Wer das Abo für Busse, Straßenbahnen und Regionalzüge nutzt, müsste monatlich mehr zahlen. Das Ticket gilt weiterhin im Nah- und Regionalverkehr in ganz Deutschland.
Ab 2027 soll sich der Preis erstmals an einem Kostenindex orientieren. Dabei fließen unter anderem Ausgaben für Personal und Energie ein. Bund und Länder beteiligen sich bis 2030 jeweils mit 1,5 Milliarden Euro jährlich an der Finanzierung.
Befürworter einer Anpassung verweisen auf steigende Kosten und darauf, dass Busse und Bahnen zuverlässig finanziert bleiben sollen. Kritiker warnen dagegen, ein weiterer Aufschlag könne Fahrgäste abschrecken und Pendler zusätzlich belasten. Wie hoch der Preis tatsächlich ausfällt, steht erst nach der Entscheidung des Koordinierungsrats fest.


