Mit dem offiziellen Baustart am Montag wird die A8 zwischen der Anschlussstelle Ulm-West und dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen ausgebaut. Auf rund 11,3 Kilometern entstehen je Richtung drei Fahrstreifen und ein Standstreifen.
Zum Projekt gehören der Umbau des Autobahnkreuzes, Arbeiten an Brücken sowie eine neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Die Autobahn GmbH plant außerdem Lärmschutz und ein Entwässerungssystem. Es soll Wasser aus den empfindlichen Karstbereichen der Schwäbischen Alb ableiten.
Für Pendler und Reisende bedeutet die Baustelle über Jahre Einschränkungen. Die verkehrswirksamen Arbeiten sind nach Angaben der Autobahn GmbH von 2027 bis Ende 2031 vorgesehen; das Gesamtprojekt soll 2032 enden. Es kann zu schmaleren Fahrstreifen, niedrigeren Höchstgeschwindigkeiten, geänderten Führungen und zeitweisen Einschränkungen an Anschlussstellen sowie am Kreuz kommen.
Die Autobahn GmbH veranschlagt 391 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Sie verweist auf die hohe Belastung der bisherigen vierstreifigen Strecke und erwarteten Verkehrszuwachs. Vorbereitungen für Natur- und Artenschutz laufen dort bereits seit 2023.


