Stihl-Chef Michael Traub hält neue Produktionskapazitäten in Deutschland derzeit für kaum denkbar. Im Handelsblatt verwies er damit auf die Frage, unter welchen Bedingungen Industrieunternehmen hierzulande investieren.
Für Ulm und die Region ist das vor allem Teil der bundesweiten Standortdebatte. Entscheidungen großer Hersteller können auch Zulieferer und Arbeitsplätze in industriell geprägten Regionen berühren. Einen direkten Bezug von Stihl zu Ulm nennen die vorliegenden Informationen nicht.
Stihl investiert weiter in Waiblingen. Nach eigenen Angaben flossen 2025 52,2 Prozent der Konzerninvestitionen in das deutsche Stammhaus. Gleichzeitig nahm der Konzern in Rumänien ein Werk für Akku-Produkte und Batteriepacks in Betrieb.
Unternehmen verweisen auf Kosten, Regeln und Konkurrenz aus dem Ausland. Gewerkschaften und Politik fordern bessere Bedingungen, um Industriearbeit im Land zu halten. Ob Stihl daraus weitere Schritte ableitet, ist offen.


