Für PHP gibt es Updates gegen zwei kritische Sicherheitslücken. Nach Angaben des Projekts können Angreifer unter bestimmten Bedingungen ohne Anmeldung eigenen Code auf betroffenen Webservern ausführen. Betreiber sollen die Aktualisierungen unverzüglich einspielen.
Betroffen sind Anwendungen, die Webanfragen verarbeiten. Neue Versionen gibt es für die Reihen 8.2 bis 8.5. Ältere Reihen erhalten keine regulären Updates mehr. Je nach Linux-Anbieter können aber Korrekturen verfügbar sein.
Das britische National Cyber Security Centre rät, alle PHP-Systeme zu erfassen und besonders öffentlich erreichbare Dienste zu prüfen. Wer nicht sofort aktualisieren kann, sollte sie vorübergehend vom Netz trennen oder abschirmen. Die PHP-Entwickler betonen: Solche Schritte senken das Risiko, lösen das Problem aber nicht vollständig.
Für Betriebe, Vereine und öffentliche Stellen in Ulm und Umgebung mit eigenen Internetangeboten heißt das: Die IT sollte die verwendete PHP-Version und verfügbare Updates rasch prüfen. Besucher von Webseiten müssen normalerweise selbst nichts installieren.


