Die Deutsche Bundesbank schließt ihre Filiale in der Ulmer Olgastraße zum 31. März 2028. Nach einem Bericht der SWP betrifft die Entscheidung 47 Beschäftigte. Ab dem 1. April 2028 sollen Aufgaben des Standorts von Stuttgart aus weitergeführt werden.
Die Bundesbank hatte die Neuordnung ihres Filialnetzes bereits 2024 beschlossen. Bundesweit sollen acht von damals 31 Filialen wegfallen. In Ulm nennt die Bank unter anderem eine geringere Auslastung und den Sanierungsbedarf von Gebäuden als Gründe für die Entscheidung.
Die Filiale versorgt bislang Kreditinstitute, Handel und Wertdienstleister mit Bargeld. Privatkundinnen und Privatkunden können dort außerdem D-Mark in Euro umtauschen, beschädigte Banknoten einreichen und bestimmte Münzen erhalten.
Die Bundesbank hat betont, die Folgen für das Personal sozialverträglich zu regeln. Betriebsbedingte Kündigungen sollen nach ihren Angaben ausgeschlossen bleiben. Die Bargeldversorgung in Baden-Württemberg soll künftig über andere Standorte sichergestellt werden.


