In der Europäischen Union haben sich batterieelektrische Autos bis Ende September 2026 deutlich besser verkauft als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Herstellerverbands Acea stiegen ihre Neuzulassungen auf 1,93 Millionen. Ihr Anteil am Neuwagenmarkt lag bei 22,7 Prozent und damit 6,6 Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum.
Benzin- und Dieselautos verloren dagegen jeweils rund ein Fünftel bei den Zulassungen. Insgesamt wuchs der EU-Neuwagenmarkt in den ersten neun Monaten um 5,7 Prozent auf knapp 8,52 Millionen Fahrzeuge. Der chinesische Hersteller BYD steigerte seine Zulassungen laut dpa-AFX um 150 Prozent auf 206.002 Autos.
Für Menschen in Ulm und Umgebung, die einen Neuwagen suchen, wächst damit die Auswahl an Elektroautos und Anbietern. Zugleich verschärft sich der Wettbewerb für europäische Hersteller.
Befürworter eines schnellen Umstiegs verweisen auf die wachsende Nachfrage, Klimaziele und die geringere Abhängigkeit von fossilen Energien. Kritiker verlangen mehr Zeit und flexiblere Regeln. Sie sorgen sich um Arbeitsplätze und die Konkurrenzfähigkeit europäischer Autobauer. Die EU arbeitet weiter an Vorgaben, die Klimaschutz und den Schutz der Industrie verbinden sollen.


