Ubisoft will an seinen deutschen Entwicklungsstudios rund 100 Stellen abbauen. Betroffen sind die Standorte Düsseldorf, Berlin und Mainz. Nach Berichten soll mehr als die Hälfte der geplanten Kürzungen auf Düsseldorf entfallen.
Das Unternehmen hat Gespräche mit den Personalvertretungen aufgenommen. Zunächst geht es demnach um ein Programm für freiwillige Abgänge. Welche Bedingungen Beschäftigte dafür erhalten sollen, ist noch offen und muss verhandelt werden.
Ubisoft begründet die Pläne mit einer Neuordnung des Geschäfts und dem Ziel, die deutschen Studios langfristig aufzustellen. Für die Beschäftigten steht dagegen im Mittelpunkt, ob und zu welchen Konditionen sie das Unternehmen freiwillig verlassen sollen.
Das Mainzer Studio ist vor allem für die Aufbaureihe Anno bekannt. Für die Region Ulm sind keine unmittelbaren Auswirkungen bekannt; die Meldung betrifft jedoch einen weiteren Stellenabbau in der deutschen Spielebranche.


