Nach einem Großbrand auf den Hessenhöfen bei Blaubeuren untersuchen Behörden, ob Heizöl das Grundwasser und den etwa einen Kilometer entfernten Blautopf erreichen könnte.
Nach Angaben des Landratsamts platzten die Tanks durch die starke Hitze. Wie viel Öl in den Boden gelangte, ist noch offen. Die Behörde geht von einigen Hundert bis mehreren Tausend Litern aus. Rund 4.000 Liter Heizöl wurden abgesaugt. Außerdem hoben Helfer etwa 100 Kubikmeter belasteten Boden aus. Ein Teil des Öls verbrannte laut Landratsamt.
Unter den Tanks gab es keine Auffangwanne. Die Technischen Werke Blaubeuren und die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm prüfen deshalb das Grundwasser. Auch der Blautopf wird untersucht. Eine Belastung der Karstquelle ist bislang weder festgestellt noch ausgeschlossen.
Bei dem Feuer wurde ein Stall zerstört. Ein Wohnhaus und mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Die weiteren Untersuchungen sollen klären, ob Heizöl in tiefere Bodenschichten oder ins Grundwasser gelangt ist.


