Wer vor Ort einkauft, essen geht oder eine Dienstleistung nutzt, soll kuenftig nicht mehr nur mit Bargeld zahlen koennen. Nach Plaenen des Bundesfinanzministeriums sollen Betriebe neben Scheinen und Muenzen mindestens eine digitale Zahlungsmoeglichkeit anbieten. Das wuerde Handel, Gastronomie und Dienstleister betreffen. Bargeld soll weiter angenommen werden.
Fuer Kundinnen und Kunden in Ulm und Umgebung hiesse das: Beim Einkauf, im Restaurant oder etwa beim Friseur soll es eine digitale Alternative geben. Ob dafuer Karte, Handy oder ein anderes Verfahren genutzt wird, sollen die Unternehmen selbst entscheiden. Das Ministerium will damit die Wahlfreiheit beim Bezahlen sichern.
Branchenvertreter sehen den Plan kritisch. Sie verweisen auf Kosten fuer Geraete, Technik und Gebuehren bei einzelnen Zahlungen. Besonders kleinere Betriebe fordern Entlastungen und ausreichende Fristen. Umstritten ist auch, ob Unternehmen Gebuehren fuer Kartenzahlungen an ihre Kundschaft weitergeben duerfen.
Das Finanzministerium hat bereits einen Entwurf fuer weitere Regeln rund um Kassen und digitale Verfahren vorgelegt. Die konkreten Vorgaben zur Zahlungsoption werden noch innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. Ein Start ab 2027 wird angestrebt.


