Der Blaubeurer Ring in Ulm verliert mit seinem Umbau den Status als Unfallschwerpunkt. Nach Angaben der Polizei registrierte sie dort in den vergangenen fünf Jahren 835 Verkehrsunfälle.
Die Stadt gestaltet den Verkehrsknoten am Blaubeurer Tor im Zuge des Neubaus der Wallstraßenbrücke und eines Tunnels neu. Der Kreisverkehr soll wegfallen. Stattdessen sind zwei Kreuzungen mit Ampeln vorgesehen. Für die Bauphase von 2027 bis 2029 kündigt die Stadt bereits eine entsprechende Verkehrsführung an.
Der Bereich galt schon vor den aktuellen Arbeiten als besonders unfallträchtig. In einer städtischen Vorlage wurden für 2019 insgesamt 69 polizeilich aufgenommene Unfälle am gesamten Ring genannt. Häufige Ursachen waren demnach Fehler beim Einbiegen und Kreuzen sowie Unfälle im gleichgerichteten Verkehr.
Die Arbeiten an Brücke, Tunnel und Straßenführung dauern weiter an. Das Gesamtprojekt soll 2029 fertig sein.


