Am Wasserkraftwerk Öpfingen sind wegen der Trockenheit zwei von drei Turbinen außer Betrieb. Die niedrigen Pegel der Donau lassen nicht genug Wasser für den üblichen Betrieb durch die Anlage fließen. Daher sinkt die Strommenge deutlich.
Das Kraftwerk der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm nutzt Donauwasser, das über einen Kanal zu den Turbinen geführt wird. Die Anlage wurde 1923 gebaut und 1982 erneuert. Ihre elektrische Leistung liegt laut SWU bei 2700 Kilowatt. Unter normalen Bedingungen erzeugt sie jährlich mehr als zwölf Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbarer Energie. Das entspricht rechnerisch dem Jahresbedarf von etwa 3000 Haushalten.
Zusätzlich arbeitet in Öpfingen ein Mindestwasserkraftwerk. Es nutzt die Wassermenge, die aus ökologischen Gründen ins Donauflussbett abgegeben wird. Die aktuelle Einschränkung am Hauptkraftwerk zeigt: Sinkt der Abfluss der Donau, geht auch die regionale Erzeugung aus Wasserkraft zurück.


