Die US-Börsen haben am Montag angesichts deutlich zulegender Anleihe-Renditen und Zweifeln am KI-Boom nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.482 Punkten berechnet, 0,7 Prozent schwächer als am Freitag.
Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 7.684 Punkten 0,8 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende bei 30.277 Punkten sogar 1,1 Prozent schwächer.
Vorherrschendes Thema war weiterhin die angespannte Lage zwischen den USA und dem Iran. Die ließ auch der Ölpreis steigen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 105,80 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Viele Anleger gehen mittlerweile fest davon aus, dass die US-Notenbank Fed im Oktober die Leitzinsen weiter anhebt. Das macht Cash-Bestände attraktiver und lässt Anleger Aktien verkaufen.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1371 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8794 Euro zu haben.
Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.123 US-Dollar gezahlt (-3,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 116,56 Euro pro Gramm.
dts Nachrichtenagentur


