Nach dem Angriff auf Elbit Systems in Ulm rückt die Sicherheit von Rüstungsunternehmen erneut in den Fokus. Die Südwest Presse berichtet unter Berufung auf den Verfassungsschutzbericht, dass weitere Angriffe auf Firmen der Branche befürchtet werden.
Der Bericht des Landesamts für Verfassungsschutz nennt den Angriff vom 8. September 2025 auf Elbit Systems in Ulm. Dabei entstand nach Behördenangaben ein Schaden von rund einer Million Euro. Fünf mutmaßliche Mitglieder des international agierenden propalästinensischen extremistischen Netzwerks Palestine Action stehen deshalb vor dem Landgericht Stuttgart.
Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart erhob im Januar 2026 Anklage gegen fünf Personen. Ihnen wird unter anderem Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Das Landesamt führte 2025 nach eigenen Angaben zahlreiche Beratungsgespräche mit Vertretern der Rüstungsindustrie. Konkrete neue Tatvorwürfe für Ulm nennt der Bericht nicht.


