Neu-Ulm nimmt die Aufstellung des Haushalts 2027 später in Angriff. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und Stadtkämmerer Gregor Kamp wollen zunächst einen Konsolidierungsprozess starten. Dabei sollen mögliche Einsparungen ohne vorab festgelegte Ausnahmen geprüft werden.
Der Beginn der Haushaltsberatungen verschiebt sich nach Angaben der SWP um zwei Monate. Zuerst will die Stadt Einsparmöglichkeiten ermitteln und belastbare Daten zusammentragen. Welche Projekte, Angebote oder Ausgaben konkret betroffen sein könnten, ist bislang offen.
Die schwierige Finanzlage beschäftigt Neu-Ulm bereits länger. Beim Entwurf für den Haushalt 2026 hatte die Stadt ein Defizit von mehr als 20 Millionen Euro ausgewiesen. Der damalige Entwurf war nach Angaben der Stadt nicht genehmigungsfähig. Einsparungen, Rücklagen und neue Kredite sollten die Lücke schließen.
Nach der Vorarbeit soll der Stadtrat über den Haushalt 2027 und mögliche Maßnahmen beraten.


