Astragon Entertainment will sein Entwicklerstudio in Hamm bis Ende November 2026 schliessen. Laut GamesWirtschaft sind rund 30 Arbeitsplaetze betroffen. Der Publisher teilte mit, den Betrieb geordnet abzuwickeln und bestehende Verpflichtungen zu erfuellen.
Kurz zuvor erschien „Seafarer: The Ship Sim“. Fuer das Projekt, das 2023 noch „Project Orca“ hiess, waren 1.824.023 Euro Bundesfoerderung bewilligt worden. Damit steht erneut die Frage im Raum, ob staatliche Games-Foerderung neben einzelnen Spielen auch Arbeitsplaetze und Entwicklungsstandorte dauerhaft staerkt.
Astragon verweist auf eine strategische Neuausrichtung: Kuenftig will sich das Unternehmen auf sein Verlagsgeschaeft konzentrieren. Kritiker koennen dagegen auf den zeitlichen Zusammenhang zwischen der hohen Foerderzusage, dem jungen Spiel und dem Ende des Teams verweisen. Die Foerderung bezog sich allerdings auf die Entwicklung des Spiels, nicht auf den dauerhaften Erhalt des Studios.
Fuer Spieler auch in Ulm und Umgebung bleibt offen, wer Seafarer nach der Schliessung weiter betreut. Updates sind nach bisherigen Angaben nur bis zum Ende der Studioarbeit vorgesehen.
Nach Informationen von GamesWirtschaft


