Auf der Illertalbahn zwischen Neu-Ulm und Kempten sollen künftig bis zu 160 Kilometer pro Stunde möglich sein. Der Freistaat Bayern hat die DB mit der Modernisierung beauftragt. Die Vorplanung ist abgeschlossen. Nun folgen die detaillierte Entwurfs- und Genehmigungsplanung.
Vorgesehen sind Oberleitungen auf der 85 Kilometer langen Strecke, neue Technik sowie zusätzliche Gleise zwischen Finningerstraße und Senden sowie zwischen Kellmünz und Pleß. Bahnhöfe und Haltepunkte sollen umgebaut werden. In Senden wird zudem ein neuer Halt geprüft, Gerlenhofen soll einen Halt näher an der Ortsmitte erhalten.
Auch Bahnübergänge stehen auf dem Prüfstand. Nach Angaben des Projektteams sollen 48 Übergänge untersucht und möglichst ersetzt oder aufgehoben werden. Das soll die Sicherheit und den Verkehrsfluss verbessern.
Für Fahrgäste soll die Strecke leistungsfähiger werden. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft plant rund 20 Prozent mehr Zugfahrten. Vor dem Bau braucht das Vorhaben noch die Genehmigung des Eisenbahn-Bundesamts und eine gesicherte Finanzierung.


