Der Warenhauskonzern Galeria hat beim Amtsgericht Düsseldorf erneut ein Insolvenzverfahren beantragt. Der Betrieb soll zunächst in allen 83 Filialen weiterlaufen. Dazu zählt auch das Haus in der Ulmer Bahnhofstraße. Eine Schließung in Ulm ist derzeit nicht angekündigt.
Für die Beschäftigten bleibt die Lage dennoch offen. Galeria machte zunächst keine Angaben dazu, ob Standorte wegfallen oder wie viele Arbeitsplätze betroffen sein könnten. Bundesweit arbeiten rund 12.000 Menschen für die Kette.
Es ist der vierte Insolvenzantrag seit 2020. Im Juli hatte Galeria 33 Häuser auf ihre Wirtschaftlichkeit prüfen lassen und Gespräche über Mieten und Flächen angekündigt. Die Ulmer Filiale stand auf der damals veröffentlichten Liste nicht. Sie hatte die bisherigen Verfahren des Konzerns überstanden.
Nun entscheidet das Amtsgericht über die Eröffnung des Verfahrens. Galeria will die Zeit nach eigenen Angaben nutzen, um das Unternehmen zu stabilisieren. Ob daraus Folgen für Ulm entstehen, ist noch offen.


