Nach einem Angriff auf das Berliner Landesnetz sind laut rbb24 gestohlene Daten online zum Herunterladen aufgetaucht. Das Land Berlin bestätigte am 4. September, dass Daten veröffentlicht wurden.
Sicherheitsbehörden und vom Land beauftragte Fachleute prüfen nun die Inhalte. Sie wollen daraus Schutzmaßnahmen ableiten und Betroffene informieren, sofern sie diese in den Daten identifizieren. Nach früheren Angaben könnten persönliche Daten von Beschäftigten der Berliner Verwaltung, Bürgern und Unternehmen betroffen sein.
Zu dem Angriff hatte sich zuvor eine Gruppe namens Rhysida bekannt. Sie behauptete, 5,7 Terabyte Daten erbeutet zu haben, und hatte sie zum Verkauf angeboten. Ob und in welchem Umfang die Angaben der Gruppe zutreffen, wird weiter untersucht. Hinweise auf einen fortdauernden Zugriff auf das Landesnetz lagen nach Angaben des Senats zuletzt nicht vor.
Für Menschen in Ulm und der Region gibt es bislang keinen Hinweis auf eine Betroffenheit. Der Fall zeigt aber, welche Folgen Angriffe auf Behörden-IT haben können. Wer den Verdacht hat, dass eigene Daten missbraucht werden, sollte Anzeige erstatten.


