Volkswagen erwägt laut einem Bericht, die Gehälter für Teile der Belegschaft bis 2030 nicht weiter anzuheben. Der Konzern wollte sich zu den internen Überlegungen demnach nicht äußern. Ob und für welche Bereiche eine solche Regelung tatsächlich kommt, ist offen.
Der Schritt wäre Teil des Sparkurses bei VW. Befürworter sehen in einer langen Nullrunde ein Mittel, die Personalkosten zu begrenzen und den Konzern wirtschaftlich zu stabilisieren. Für Beschäftigte würde ein Ausbleiben von Lohnerhöhungen bei steigenden Preisen jedoch einen Verlust an Kaufkraft bedeuten.
Bei der VW AG in Deutschland gibt es bereits Vereinbarungen, nach denen Tarifsteigerungen zunächst ausgesetzt werden. Im Gegenzug wurde die Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 verlängert. Die nun berichteten Pläne könnten über diese Regelungen hinausgehen und weitere Verhandlungen auslösen.
Für Ulm und die Region gibt es keine bekannte unmittelbare Auswirkung. Der Fall zeigt aber, wie stark der Kostendruck in der Autoindustrie auch Tariffragen und Einkommen prägt.


