Im Zusammenhang mit dem Riesenbrand „Dixie Fire“ in Kalifornien sind mehrere Menschen als vermisst gemeldet worden. Wie der Polizeichef des Bezirks Plumas County, Todd Johns, am Samstag (Ortszeit) mitteilte, suchten die Einsatzkräfte nach fünf Einwohnern der abgebrannten früheren Goldgräber-Stadt Greenville im Norden des US-Bundesstaats. Das Feuer zerstörte mittlerweile auch die kleine Ortschaft Canyondam.
Zuvor hatte die Polizei noch von acht Vermissten gesprochen. In der Zwischenzeit wurden aber mehrere zuvor als vermisst gemeldete Personen lebend aufgefunden.
Das seit Mitte Juli wütende „Dixie Fire“ hat sich zum drittgrößten Brand in der Geschichte Kaliforniens entwickelt. Das Feuer vernichtete bereits mehr als 1800 Quadratkilometer Fläche. Rund 5000 Feuerwehrleute sind im Einsatz, um die Flammen einzudämmen. Kühleres Wetter verschaffte den Einsatzkräften am Samstag eine Verschnaufpause.
Die US-Behörden ordneten an, dass tausende Einwohner in Sicherheit gebracht werden sollten. Manche von ihnen wehrten sich dagegen jedoch mit gezogener Waffe, wie die „Los Angeles Times“ berichtete. In solchen Fällen baten die Einsatzkräfte die bleibenden Bewohner um die Namen von Angehörigen, die benachrichtigt werden sollen, falls die Bewohner im Feuer ums Leben kommen.
Quelle: AFP

