Ueberschrift: Chinas CO₂-Ausstoß ist 2025 leicht gesunken
Chinas CO₂-Ausstoß ist 2025 laut Analysen leicht gesunken. Carbon Brief beziffert das Minus auf 0,3 Prozent, die Internationale Energieagentur auf 0,5 Prozent. Im letzten Quartal lagen die Emissionen laut Carbon Brief ein Prozent unter dem Vorjahreswert.
Das ist weltweit bedeutsam: China ist der größte CO₂-Verursacher. Für Menschen und Betriebe in Ulm hat die Entwicklung zunächst keine direkte Folge. Sie kann aber den globalen Klimaschutz beeinflussen, weil China die weltweite Bilanz stark prägt.
Optimisten sehen einen Hinweis auf einen grundlegenden Wandel. Die Stromerzeugung aus Solarenergie, Windkraft und Kernenergie wuchs 2025 deutlich. Sie deckte den zusätzlichen Strombedarf und drückte die Kohleverstromung.
Kritiker warnen vor einem frühen Urteil. Der Rückgang fiel gering aus und beruhte auch auf weniger Emissionen aus der Zementproduktion. Zudem stiegen die Emissionen der Chemieindustrie. China setzt weiter stark auf fossile Energien.
Ob der Ausstoß dauerhaft sinkt, hängt vom Ausbau sauberer Energien, den Stromnetzen und politischen Vorgaben ab. China will seine Emissionen spätestens vor 2030 auf ihren Höchststand bringen.


