Die US-Börsen haben am Donnerstag deutlich nachgegeben. Der Nasdaq verlor 5,5 Prozent, der S&P 500 4,4 Prozent. Besonders stark traf es Aktien von Firmen, die Rechenzentren für künstliche Intelligenz bauen oder ausrüsten.
Nach den Zwischenwahlen befürchten Anleger, dass neue politische Mehrheiten den Ausbau solcher Rechenzentren bremsen könnten. Im Raum stehen strengere Vorgaben sowie mögliche Pausen für neue Anlagen. Zugleich zweifeln Investoren schon länger daran, ob die hohen Ausgaben für KI und die Erwartungen an künftige Gewinne zusammenpassen.
Befürworter halten KI weiter für einen Wachstumstreiber: Die Technik könne Arbeit effizienter machen und langfristig neue Geschäfte schaffen. Skeptiker verweisen dagegen auf hohe Kosten, ambitionierte Bewertungen und das Risiko, dass sich die erhofften Erträge verzögern.
Für Anleger in Ulm und der Region kann der Kursrutsch über weltweit investierende Fonds und ETFs spürbar werden. Er zeigt, dass viele große Indizes stark von wenigen Technologiewerten abhängen. Entscheidend wird nun, welche Regeln in den USA tatsächlich für KI und Rechenzentren beschlossen werden.


