Der Demokrat James Talarico hat nach Projektionen die Wahl zum US-Senat in Texas gegen den republikanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton gewonnen. Der Wechsel des Sitzes ist Teil eines landesweiten Erfolgs der Demokraten bei den Kongresswahlen.
Nach Angaben von Medien auf Grundlage der AP-Projektionen sichern sich die Demokraten damit die Kontrolle über Senat und Repräsentantenhaus. Für Präsident Donald Trump wird es schwieriger, politische Vorhaben durch den Kongress zu bringen. Die neue Mehrheit kann zudem die Regierung stärker kontrollieren und Untersuchungen anstoßen.
Die Demokraten werten die Ergebnisse als Auftrag für einen anderen Kurs in Washington. Für die Republikaner ist der Verlust in Texas besonders schwerwiegend: Der Bundesstaat galt bei Senatswahlen seit Jahrzehnten als verlässlich republikanisch. Zugleich stellt sich für sie die Frage, wie sie künftig Mehrheiten im Kongress sichern wollen.
Für Leser in Ulm und der Region ist das Ergebnis vor allem ein Signal für die künftige Richtung der US-Politik. Unmittelbare Folgen vor Ort ergeben sich daraus nicht. Die Auszählungen laufen weiter; endgültig werden die Resultate erst nach den vorgesehenen Prüfungen bestätigt.


