Die Deutsche Bahn hat am Umschlagterminal Ulm-Dornstadt drei neue Portalkrane montiert. Jede Anlage wiegt rund 360 Tonnen, ist etwa 26 Meter hoch und kann Container bis 41 Tonnen bewegen. Die Krane gehören zum zweiten Modul des Terminals.
Die Anlagen arbeiten in festgelegten Bereichen ohne Kabine und Kranführer. Kameras, Sensoren und Rechner steuern die Bewegung zwischen Lkw und Bahn. Für Störungen ist ein Fernsteuerplatz vorgesehen. Zunächst soll ein Kran von Mitte 2027 an aus einem Kontrollraum erprobt werden. Ende 2027 ist nach Angaben der Bahn ein vollautomatischer Betrieb geplant.
Mit vier zusätzlichen, je 720 Meter langen Umschlaggleisen soll die Kapazität auf bis zu 300.000 Ladeeinheiten jährlich wachsen. Die Bahn erwartet dadurch eine Verlagerung von Gütern auf die Schiene. In angrenzenden Gemeinden gibt es zugleich Sorgen wegen zusätzlichem Verkehr und Lärm. Die Bahn verweist auf eine Technik, die Container beim Absetzen langsamer und damit leiser absetzt.


