Ein Erdbeben der Stärke 7,7 hat Panama am Freitag erschüttert. In mehreren Landesteilen wurden Gebäude beschädigt, teils stürzten sie ein. Auch Straßen bekamen Risse. Das Beben war bis in die Hauptstadt Panama-Stadt zu spüren; dort verließen Menschen vorsorglich Gebäude.
Das Zentrum lag nach Angaben des US-Erdbebendienstes nahe Pitaloza Arriba in der zentralen Provinz Herrera. Anschließend folgten weitere starke Erdstöße. Besonders aus den Provinzen Veraguas, Herrera und Los Santos meldeten Behörden Schäden.
Präsident José Raúl Mulino rief zur Ruhe auf. Nach dem Stand vom Freitagabend waren keine Todesopfer bestätigt, Verletzte wurden jedoch gemeldet. Die Lage in den betroffenen Gebieten wird weiter geprüft.
Wegen der Beben galt zunächst eine Tsunami-Warnung für Küsten mehrerer Länder am Pazifik. Die Warnung für Panama, Kolumbien, Ecuador, Nicaragua und Guatemala wurde später aufgehoben.


